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19. November 2008

Der Weg zur Landesausstellung 2009 auf der Festung Franzensfeste

Der Weg zur Landesausstellung 2009 auf der Franzensfeste beginnt im Mai 2007 mit der Ausschreibung eines internationalen Wettbewerbs durch die Abteilung Hochbau und technischer Dienst, sowie durch die Abteilungen Deutsche Kultur und Familie, Italienische Kultur und Ladinische Kultur und Ladinisches Schulamt der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol zur Erarbeitung eines Ausstellungskonzepts. Laut einer Vereinbarung mit der Gemeinde Franzesfeste wird die Festung Franzensfeste als Ausstellungsstandort bestimmt. Die Landesausstellung soll laut Zielvorgabe einer vielschichtigen, multimedialen, innovativen und interdisziplinären Auseinandersetzung mit dem Thema „Freiheit“ gewidmet und damit - obwohl thematisch mit dem Gedenkjahr 2009 verknüpft - mehr sein, als eine Beschäftigung mit den historischen Ereignissen der Zeit um 1809. Eingereicht werden 12 Konzepte. Eine zehnköpfige Jury (Josef March, Karin Dalla Torre Pichler, Antonio Lampis, Alexander Piccolruaz, Brigitte Mahzohl Wallnig, Margareth Dorigatti, Gudrun Schweigkofler Wienerberger, Helmuth Stampfer, Denis Isaia) bestimmt im Dezember 2007 das Siegerprojekt: „Labyrinth :: Freiheit“, erstellt vom Kernteam: Alex Susanna, Paul Thuile, Christian Schwienbacher und Richard Veneri. Titel, Leitidee und Themenführung seien „absolut überzeugend“ urteilt die Jury. „Sehr interessant“ sei auch das Angebot, „sich verirren zu dürfen“. Die „Symbolik des Ortes“ sei „sehr stark in das inhaltliche Ausstellungskonzept aufgenommen worden“. Im August 2008 übernimmt das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol die Trägerschaft der Landesausstellung.

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